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Die Caller-Prüfung: fünf Fragen, bevor man dem "Track Record" glaubt
Jeder Caller verkauft seinen "Track Record". Ihn zu prüfen ist eine halbe Stunde Arbeit, die die Einlage spart.
Die fünf Audit-Fragen
- 1. Die Vollständigkeit der Historie. Die gelöschten Posts sind der Haupttrick: die Winrate wächst durchs Löschen der Fehlschläge. Die Kanal-Archivierungsservices decken die Säuberungen in einer Minute auf.
- 2. Der Bezugspunkt. Das "X vom Call" wird von welchem Preis gerechnet? Der Klassiker: der Post im Pump-Moment, die "Fixierung" am Peak eine Stunde später. Rechne drei-fünf Calls am Chart von der Post-Zeit bis zum realistischen Ausstieg nach.
- 3. Die Überlebensfähigkeit der Calls. Nicht "machte er das X am Peak", sondern "was ist mit dem Preis nach einer Woche". Bei den Müll-Calls liegt der Median nach 7 Tagen bei minus Dutzenden Prozenten: der Abonnent ohne Sekundenreaktion ist garantiert im Minus.
- 4. Die On-Chain-Spur des Callers selbst. Kauften die kanalverbundenen Wallets (manchmal öffentlich, manchmal errechenbar) vor dem Post? Verkauften sie in die Welle? Das ist der echte Track Record.
- 5. Die Kanalökonomie. Gibt es eine Post-Preisliste (findbar über die "Kollaborationen") - ist ein Teil der "Gems" bezahlt, und man muss verstehen welcher.
Der Ergebnis-Spoiler: nach der ehrlichen Neuberechnung konvergiert die Winrate der meisten Kanäle zum Münzwurf minus Gebühren. Genau deshalb ist unser Track Record umgekehrt gebaut: die Verdikte werden mit dem Preis im Publikationsmoment fixiert und automatisch nachgeprüft - löschen oder umschreiben geht nicht.
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