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Der Impermanent Loss: warum der LP gegen das simple Holden verlieren kann
Der Impermanent Loss (IL) ist der meistunterschätzte Kostenposten des Liquiditätsanbieters: die Differenz zwischen dem Wert deiner LP-Position und dem simplen Holden derselben Assets.
Warum er entsteht
Der AMM-Pool rebalanciert dein Paar permanent: steigt der Token X, verkauft der Pool X gegen Y (die Arbitrageure gleichen den Preis aus). Das Ergebnis: vom gestiegenen Asset hast du weniger Münzen als vorher, vom gefallenen - mehr. Der Pool "verkauft systematisch den Gewinner und kauft den Verlierer nach".
Die Zahlen, die man sich merken sollte
- Ein Asset des Paares ging ×2 gegen das andere - der LP bleibt rund 5,7% hinter dem Holden zurück.
- ×4 - der Rückstand ~20%.
- ×10 - rund 42,5%: das kompensieren die Gebühren selten.
"Impermanent" ist ein verschmitztes Wort: der Verlust verschwindet nur, wenn die Preise zur Einstiegsproportion zurückkehren. Kehrten sie nicht zurück - ist der Verlust permanent.
Wann der LP doch lohnt
Die Paare, die zusammen laufen (Stable/Stable, ETH/LST) - der IL ist minimal, die Gebühren netto. Der Seitwärtsmarkt mit Volumen - die Gebühren tropfen, die Divergenz fehlt: das beste LP-Regime. Die hochkommissionierten Exotik-Pools - die Risikokompensation, wenn das Volumen real ist. Die konzentrierte Liquidität verstärkt sowohl die Gebühren als auch den IL - das ist ein Hebel in beide Richtungen. Die Regel: der LP ist die Wette auf Seitwärtsmarkt und Volumen; im Trend ist das simple Holden des Gewinners fast immer reicher.
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